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Startups als Innovationspartner – Die 3 entscheidenden Fragen für Corporates

29. März 2016

Innovate or die! Für etablierte Unternehmen ist das Konzept, sich aus strategischen Gründen mit Startups zu vernetzen ein aktuelles Thema, das im Zuge der Digitalisierung immer weiter an Relevanz gewinnt. Vor diesem Hintergrund habe ich meine Masterthese an der Universität Maastricht und in Kooperation mit Capnamic Ventures über strategisches Portfoliomanagement in Corporate Venture Capital geschrieben. Dabei konnten drei grundsätzliche Fragen identifiziert werden, mit denen sich Unternehmen zwingend auseinandersetzen müssen, um Erfolge durch die Zusammenarbeit mit Startups zu erzielen. Nennen wir sie „Die 3 Ws“ – warum, wie, wer.

Warum macht der Austausch mit Startups Sinn?
So offensichtlich es auf den ersten Blick erscheint – zunächst ist es elementar, die Sinnfrage zu beantworten. Innovation wird als Hauptgrund für die steigende Offenheit der Old Economy gegenüber Startups verstanden. Wichtig ist es, den Begriff „Innovation“ differenziert zu begreifen und sich nicht von seiner allumfassenden Natur erschlagen zu lassen. Viel mehr gilt es, ein Verständnis zu entwickeln, was Innovation für das Unternehmen bedeutet bzw. wie ein konkreter Mehrwert geschaffen werden soll. Dies kann zum einen durch eine Verbesserung von Qualität und Funktionalität der Produkte und Services geschehen. Zum anderen kann aber auch auf die Effektivitäts- oder Effizienzsteigerung interner Prozesse abgezielt sein. Grundsätzlich ist hier zu beachten, dass Unternehmen durch eine klare Definition und Priorisierung ihrer innovationsbedürftigen Bereiche die Identifikation und Auswahl von interessanten Startups und Technologien deutlich vereinfachen können.

Wie soll der Austausch gestaltet sein?
Für Corporates gibt es viele Möglichkeiten für den Austausch mit Startups. Erst kürzlich haben der Seedinvestor 500 Startups und INSEAD die aktuell gängigen Formate identifiziert. Dabei scheinen einfache Equity-Investments nach wie vor die für etablierte Unternehmen populärste Form des Austauschs mit Startups zu sein. Accelerator- und Inkubatorprogramme sind die am zweithäufigsten genutzte Form. Allerdings muss nicht immer Equity fließen, um sich mit Startups zu vernetzen. So können unverbindlichere Formate ebenfalls einen direkten Mehrwert liefern. Beispiele hierfür sind Startup-Wettbewerbe, die Zurverfügungstellung von Beratungsdienstleistungen oder auch das Anbieten von Co-Workingspaces. Interessant sind hier auch Investments in externe Fonds, die auf Frühphaseninvestments spezialisiert sind und über ausgeprägte Expertise in der Bewertung von jungen Wachstumsfirmen sowie dem Management von Investmentportfolios verfügen. Durch diesen „best of both worlds“-Ansatz erhalten Corporates direkten Zugang zu einer großen Anzahl an vielversprechenden Startups und können sich dabei im Austausch auf strategische Inhalte konzentrieren sowie darauf aufbauend das Verhältnis vertiefen. Gleichzeitig verfolgen Investment Fonds kontinuierlich die neuesten Trends verschiedener Branchen und können so interne R&D-Bereiche auf der Suche nach Innovationen unterstützen. Grundsätzlich ist es für Unternehmen, die bisher wenig Erfahrung mit Startups haben oder die oben genannte Sinnfrage nicht eindeutig beantworten können ratsam, weichere Formen des Austauschs zu nutzen. So kann durch die dabei gesammelten Erkenntnisse das höhere Risiko von Equity-Investments oder Akquisitionen verringert werden.

Welche Startups sind strategisch wertvoll?
Grundsätzlich muss natürlich die Technologie oder das Geschäftsmodell eines Startups Synergien mit etablierten Unternehmen erlauben, um ihr Interesse zu wecken. Allerdings können auch Faktoren wie die Entwicklungsphase und der Sitz von Startups einen Unterschied machen und sollten dementsprechend beachtet werden. So verfügen junge Startups (z.B. Seedphasen) oft über noch neuartigere Technologien oder Geschäftskonzepte als weiterentwickeltere Startups (z.B. Serie D). Gleichzeitig aber sind sie zumeist unausgereift und somit aus der Sicht von Corporates deutlich risikobehafteter als Startups in späteren Phasen. Um hier eine Balance zwischen Risiko und Innovationskraft zu schaffen, ist es daher ratsam, das Kooperationsformat entsprechend zu gestalten. Dabei machen für sehr junge Startups unverbindlichere Formate grundsätzlich mehr Sinn. Zuletzt spielt auch der Sitz von Startups eine relevante Rolle. Auch wenn ein Startup sehr gut zu einem Corporate zu passen scheint, sollte eine fließende und im besten Fall persönliche Kommunikation garantiert sein, um einen effektiven Wissensaustausch zu ermöglichen.

Autor: Malte Mertes
Kontakt: m.mertes@student.maastrichtuniversity.nl

TechTalk Munich on March 2

25. Februar 2016

Less than a week to go until we kick-off the Capnamic TechTalk in Munich on March 2. We are happy to announce that our TechTalk will be joined by special guest Josef Brunner – successful tech-entrepreneur and investor. Josef founded Joulex (sold to Cisco) and serves currently as CEO of relayr (funded by KPCB). If you are a TechEntrepreneur and would like to attend our casual networking breakfast, send a brief summary of yourself and your business idea to techtalk@capnamic.de. We will send out invitations on February 29th.

Who should apply?

Both established and aspiring tech entrepreneurs. No matter whether your company is up and running or you are still fine-tuning your concept. TechTalk is meant to be an informal networking event where you can get feedback from Capnamic Venture’s investment team and share your thoughts and experiences with like-minded people. We have no set agenda, but offer interesting conversation partners and delicious coffee for all comers.

Hard facts:

Who: 20 selected participants (max)

When: March 2, 9AM (3 hours max)

Where: Munich

What else: free breakfast!

The TechTalk series will continue Hamburg next. Further events are planned in Cologne, Karlsruhe and Stuttgart.

TechTalk Berlin

3. Februar 2016

One week to go until we kick-off the first Capnamic TechTalk in Berlin on February 11. We’re quite excited about all of the applications received so far – from old acquaintances as well as fresh ideas from fresh faces. The application window is open until February 7th (Sunday). If you’d like to be part of the very first TechTalk, send a brief summary of yourself and your business idea to techtalk@capnamic.de. We will send out invitations on February 8th.

Who should apply? Weiterlesen …

Capnamic startet TechTalk-Reihe

28. Januar 2016

Der Venture Capital-Investor für Technologie Start-Ups, Capnamic Ventures, startet mit Capnamic TechTalk eine Eventreihe für Gründer aus dem Technologiebereich. Dabei laden Capnamic-Teammitglieder bis zu 20 Tech-Entrepreneure zum Networking inklusive gemeinsamen Frühstück ein. Das Event findet in unregelmäßigen Abständen in verschiedenen deutschen Metropolen statt.

Der Startschuss für den ersten TechTalk fällt am 11. Februar von 10-13 Uhr in Berlin. Interessierte Tech-Gründer können sich mit einem kurzen Pitch zu ihrer Person und ihrer Geschäftsidee für die Teilnahme per Mail an
techtalk@capnamic.de bewerben. Bewerbungsschluss für den ersten Capnamic TechTalk ist der 5. Februar. Weiterlesen …

COBI raises a further 6.3 million Euros bringing the total of its financial backing to almost 12 million Euros

21. Januar 2016

• Digital pioneers develop intelligent technology for bike-based mobility
• Munich Venture Partners joins as a new investor; Creathor Ventures and Capnamic Ventures further their investments
• The follow-up financing COBI doubles to a total of 12 million Euros
• The new capital will be used for internationalization and the development of new products

COBI, the developer of the first smart control centre for bikes, has completed another round of financing. The company has received almost 6,3 million Euros from Munich Venture Partners and other investors. This brings the total investment raised by the company to 12 million Euros. Creathor Ventures and Capnamic Ventures, investors from the previous funding round in April 2015, have also increased their investments. COBI will use the fresh capital for internationalization as well as the development of further products. Weiterlesen …

Successful Seven-Figure Seed Financing Round for Berlin-Based Cross-Channel Marketing Platform CrossEngage

14. Januar 2016

• Marketing technology start-up gains support of Project A Ventures, Capnamic Ventures and IBB Beteiligungsgesellschaft among others
• Focus on product development and expansion of customer base

Berlin marketing technology start-up CrossEngage (http://crossengage.io/) has successfully completed a seed financing round by securing a seven-figure package from Project A Ventures, Capnamic Ventures, IBB Beteiligungsgesellschaft and further well-known VCs and angel investors. The company’s growing team, headed by its two founders, plans above all to push product development as well as the acquisition of further customers with the new capital.
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Fünf Gründe, warum Venture-Capital-Unternehmen keine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen

11. Januar 2016

Business Plan gegen NDA. Immer noch kommt es vor, dass Start-Ups ihre Pitch-Decks dem potentiellen Geldgeber nur dann vorlegen wollen, wenn dieser einen NDA, also eine Vertraulichkeitsvereinbarung, unterzeichnet. Das ist für uns – und auch für die meisten anderen Venture-Capital-Unternehmen – ein klares No-Go. Fünf Gründe, warum wir uns weigern, ein solches Papier zu unterschreiben:
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Olaf Jacobi verstärkt Partnerteam von Capnamic Ventures

15. Dezember 2015

– Berliner Büro von Capnamic Ventures wird ausgebaut
– Technologie rückt stärker in den Fokus

Die Venture-Capital-Gesellschaft Capnamic Ventures erhält prominenten Zugang: Mit sofortiger Wirkung verstärkt Olaf Jacobi das zweiköpfige Partnerteam, bislang bestehend aus Christian Siegele und Jörg Binnenbrücker. Mit diesem Schritt erweitert Capnamic sein Führungsteam und baut das Berliner Büro aus. Olaf Jacobi war zuvor Partner und Mitinhaber bei dem Venture-Capital-Unternehmen Target Partners.
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Fünf Insights, wie ein Venture-Capital-Unternehmen funktioniert

30. November 2015

Wie ein Wagniskapitalgeber in den Grundzügen arbeitet, ist kein Geheimnis: Das Venture-Capital-Unternehmen (VC) sammelt von den Limited Partners, also den Investoren, Gelder ein und bündelt diese in einem Fonds. Aus diesem Fonds erhalten dann vielversprechende Start-Ups Kapitalspritzen, damit diese ihr Wachstum finanzieren können. Nach dem Verkauf (Exit) der im Idealfall sehr erfolgreichen Start-Ups werden die Gewinne unter den Limited Partners und der Venture-Capital-Gesellschaft aufgeteilt. So weit, so gut. Hier beleuchten wir fünf weniger bekannte Details, die Start-Ups auch auf dem Radar haben sollten:

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